Geschlossene Fonds


Das Segment hat sich in den letzten Jahren gewandelt. War es bis vor kurzem noch ein reines Steuerspar-Segment, so entwickelt es sich immer mehr als Instrument zur breiteren Diversifizierung von Kundendepots. Darüber hinaus bieten geschlossene Fonds Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen.

Nachdem bis vor einigen Jahren oftmals steuerliche Verlustzuweisungen bei geschlossenen Beteiligungen im Vordergrund standen, sind heute geschlossene Beteiligungen grundsätzlich Renditeobjekte. Eventuell anfallende Anfangsverluste können nur noch mit späteren Gewinnen aus der selben Beteiligung verrechnet werden.

Renditeorientierte Anlagen machen sich die moderne Portfoliotheorie von Prof. Markowitz zunutze. Markowitz hat nachgewiesen, dass das Risiko eines traditionellen Anlageportfolios, bestehend aus Aktien und Anleihen, erheblich gesenkt und das Ertragspotential dieses Portfolios gesteigert werden kann, wenn diesem Portfolio ein Teil (Empfehlung Busse: 55%) eines alternativen Investments beigemischt wird (s. unten).



Weiterhin nutzen diese Anlageformen Freigrenzen aus und bieten den Anlegern die Möglichkeit, Ausschüttungen mit geringeren Steuern oder gar nahezu steuerfrei zu vereinnahmen.
Alle geschlossenen Fonds haben gemeinsam, dass Investitionen nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.

Die erstaunliche Erkenntnis aus der Busse Studie: „Der weitaus größte Teil des in geschlossenen Fonds investierten Kapitals wird erfolgreich verwaltet. Das Gros des investierten Gesamtkapitals landet bei einer nur geringen Anzahl hochprofessioneller Player. Die Misserfolge konzentrieren sich eher auf kleinere Initiatoren mit geringerem Volumina unter Management.“